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NewsBlog _ Rubrik: Politik + Finanzen

Information vom 24. April 2023

Das Ende der Demokratie?

Politik und Design

Das Ende der Demokratie?

Agenturarbeit, Design, Kampagnen, Kunst [...] oder auch nur „Gute Gestaltung“ vom Kreativbüro werden meist ebenso wenig wertgeschätzt, vereinzelt auch schlecht bezahlt und als schöner, aber unwichtige Nebeneffekt unseres Daseins betrachtet. „Wenn man es sich leisten kann, dann lässt man eben am Ende eines Produktionsweges noch Schöngeister sich austoben. Es soll ja schließlich gefallen.“ Nein, nicht schließlich, sondern grundsätzlich und zudem sollte dies prozessbegleitend von Anfang an passieren.

Diese Einstellung der Ignoranz und vereinzelt Toleranz ist nicht nur grundlegend falsch, sondern auch nachweislich so absurd, wie das Beenden einer Kultur, der Politik oder Demokratie. Akzeptanz und Integration bzw. Inklusion sollten unser Bewusstsein stärken. Doch leider kämpfen nicht nur viele Soloselbstständige und Gestalter zunehmend ums Überleben, sondern inzwischen auch unsere Demokratien. Natürlich möchte es Jedermann „schön und angenehm“, aber Politik wie Design verpflichten auch zu Verantwortung, Logik, Pflichten, Wissen, Können, Prozessen [...] und Wegen einer kollektiven Intelligenz, die gegangen werden müssen. Ein Leben ohne Sterben gibt es nicht, Demokratie oder Design ohne zielführende Kultur ebenso wenig.

Ich möchte das Problem nicht wie erwartet am Bespiel Design festmachen, sondern die Krise unserer Demokratie und Politik aus dieser Sicht kommentieren:

Die Zufriedenheit unserer Demokratie beruht nicht nur auf einer sozialen, empathischen und überparteilichen Führungsqualität, natürlich einer Elite, sondern auf der Problemlösungskompetenz und das Vertrauen in die Verantwortlichen. Unsere Politik basiert auf einer indirekten Regierung des Volkes und Rechtsstaatlichkeit. Statt dessen werden Politiker heute nicht selten abgewatscht und auch verbal verdroschen, gelegentlich von Tätern, die überhaupt keine Ahnung haben. Die Einen tun etwas, die Anderen sehen es nicht ein. Meinungsverschiedenheiten? Wahlen projizieren die jeweils aktuelle Stimmung und schaffen Lager. Ein Pro und Kontra im Kreuzfeuer. Dabei gibt es doch das einzig Richtige? Sicher, die Wege sind unterschiedlich.

Ich nenne das „Majoritätendemokratie“, die zudem nicht nur durch Mehrheiten (Wahl) und Quoten bestimmt wird, sondern auch Rechte und Minderheiten, die zum Regieren benötigt werden, erpresst werden können. In Deutschland bestimmt derzeit beispielsweise nicht die größte sondern die kleinste Partei, wer den Ton angibt und wie regiert wird, auch wenn die Majorität meist den Kapitän bestimmt. Macht und Majoritäten regieren, in anderen Ländern notfalls mit Parteien, die zur Mehrheit noch fehlen. Das Ergebnis zeigt u.a. einen enormen Rechtsruck mit Radikalisierung. Demokratische Prinzipien werden verraten und schlicht überfahren. Länder und Volkswirtschaften werden ideologisch missbraucht und fallen entsprechend ab. Ohne das politische Procedere bewerten zu müssen, hat sich unsere Republik inzwischen vom 2. auf den 4. Platz der weltweiten Volkswirtschaften verschlechtert. Und das war erst der Anfang. Wir leben in Deutschland beinahe ausschließlich vom internationalen Handel und Geistiger Reife. Recht, Wirklichkeit, persönliche Wahrheiten und die Realität gestalten sich so volatil, wie die Achtenbahnfahrt einiger Aktienkurse. Auch davon profitieren Frustrierte und Rechte, vor unserem wirtschaftlichen Profit. Das wiederum frustriert die geistigen Eliten zunehmend.

Selbst Politikwissenschaftler und Soziologen lassen durchblicken, dass eine in der Regel überdurchschnittliche Akademisierung und Elitebildungen in der Regierung noch nie das Abbild einer Bevölkerung repräsentierten, sich aber um die Belange Aller zu kümmern hätte. Regierungen sind kein repräsentativer Durchschnitt, wie auch Hochbegabte oder erfolgreiche Unternehmer nur indirekt zum Wohl der Gesellschaft beitragen. „Im Dienst des Volkes“ bedeutet auch Teamgeist und die Diktatur, Gesetze und Urteile vom Lehrer bis zum Berufspolitiker nachvollziehen zu können. Responsivität und Stimmen als Mittel zum Zweck sollten nicht zum Machterhalt dienen. Andererseits dürfen direkte Demokratien oder Volksentscheide nicht automatisch zum Macht- oder Kontrollverlust führen. Ein Dilemma? Europa, Gemeinschaft oder …exit? Unterordnung, Gemeinschaft, Union [...] Föderalismus, Separatismus, Sezession [...] Partei oder Lobbyismus? Wollte man nicht schon immer unter Seinesgleichen sein und bleiben? Der Durchschnitt ist immer schlechter, als die Spitzenwerte., doch die Masse beginnt führungslos zu wuchern und zu streuen, wie ein Krebsgeschwür. Dabei wäre eine funktionierende Demokratie das A und O jeder Gesellschaft. Selbst „Fridays for Future“ oder die Grünen distanzieren sich trotz teilweise gleicher Ziele inzwischen von der „Letzten Generation“? Nehmen der Aktionismus und Gewalt zu?

Wie definieren sich demnach in einer gesunden Demokratie Arroganz, Egoismus, Durchschnitt [...] oder Spitzen? Spitzenverdiener sind unserer Abgeordneten im Bundestag sicher nicht. Erfolgsorientiert arbeiten müssen sie aber auch nicht. Mutiert unsere und auch andere Demokratien gen Zufall und Willkür beinahe beliebig? Ist eine Opposition aus Prinzip dagegen oder regelt sie noch einflussnehmend und im Sinne des Erfinders, die Regierung? Es geht heute leider nicht mehr um die bestmögliche Lösung einer Herausforderung, sondern um das Dabeisein, Abstimmen, Meinungen einbringen und sich darstellen. Politiker sollten jedoch die Interessen des Landes, der Bevölkerung sowie Stärkung und Entfaltung vieler Potentiale anstreben, unabhängig sein und bleiben. Wenn die Geeigneten und Besseren aber andere Wege gehen und nur noch die Berufspolitiker werden, die so plötzlich mehr verdienen oder im Rampenlicht stehen, haben wir Demokratie als Staatsform und vertrauensbildende Maßnahme nicht verstanden. Welchen Zielen und welchem Sinn folgen wir eigentlich?

Im Sinne der Demokratie wäre zudem sicher eine Art Zertifikation qualifizierter, erwachsener Wähler nötig, die nur einen Teil der Bevölkerung sozial-gerecht abstimmen ließe. So wie viele Menschen keine Ahnung von Medizin, Recht, Steuern [...] Ernährung, Sicherheit, Bildung [...] Führung oder Unternnehmertum haben oder haben wollen, so werden auch Politik, Demokratie oder Design nur bedingt beherrscht. Eine gute und gerechte Demokratie basiert nicht auf Masse, sondern Klasse und Qualität. Die Begrenzung der Relevanz, Kompetenzbereiche und Macht, also die Gewaltenteilung und Einschränkung der Macht zur Optimierung des allgemeinen Wohles, des Komforts und der Kultur spielen dabei eine wesentliche Rolle. Dies alleine sollte auch das willkürliche Jedermann-Prinzip durch unqualifizierte Quereinsteiger und Kreative in »Politik und Design« beschränken, wie nicht Jedermann Chirurg, Profisportler, Student, Tänzer, Komponist, Philosoph, Lehrer, [...] Konditor, Mechatroniker oder Sternekoch sein kann und sich auch nicht entsprechend darstellen darf. Das Ausüben einer Tätigkeit muss immer auf entsprechenden Leistungskriterien fußen. Das würde nicht nur der Demokratisierung, steigen der Qualität oder Leistungsfähigkeit dienen, sondern dem Verbraucherschutz, der Wertschätzung, der Würdigung und damit uns Allen. Eine erfolgreiche Gesellschaft basiert nicht auf der Summe aller Singularitäten.

 

 

Zitat des Tages

„…"Ich bin dann mal weg!" muss nicht unbedingt ein kollegialer Gruß vor einem Wochenende, Urlaub oder Jakobsweg der Erkenntnis sein.“

Stefan Strehl. Designer
Bemerkung der Redaktion

Manchmal genügt es schon, wenn der Junge nur an die frische Luft geht ;-)

Schrift des Tages

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Zu bekommen bei www.befonts.com.

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