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NewsBlog _ Rubrik: Kommunikation
Information vom 17. Februar 2025Die Würde des Menschen
und der Konjunktiv
Hätte dieser Beitrag auch 2030, 2000, 1950 oder im 19 Jahrhundert veröffentlicht werden können? Die Relevanz, das Leben, die menschlichen Stilblüten [...] Geld und Macht ließen es situativ angepasst sicher zu jeder Zeit zu. Dabei handelt es sich bei „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“ gar nicht um einen Konjunktiv, der Möglichkeitsform, obgleich »die Würde« möglicherweise unmöglich zu sein scheint!? Nur ein Wortspiel?
Menschenrechte werden verbal-theoretisch nicht selten so geschickt verborgen oder verschwiegen, dass man in der Tat nach jedem Hätte, Könnte, Sollte, [...] oder Würde sucht und das Narrativ, das MindSet, Zeitgeist, [...] durch MenschenRechte und Linke, die Kompensation der Realität durch virtuelle Optionen meist nur noch symbolisch-kryptisch angedeutet werden. Hingegen sind Fakes, Finten, Gottes Wille, Wunder zur Verschwörungstheorie verkommen und werden jedoch immer wieder fiktiv wie Grundgesetze als real angenommen.
Der Sieg der Opfer bzw. die bewusste Täterdefensive zeigen nicht selten, dass es immer anders kommt, als man denkt. Die Fügung des Zufalls, Stabilität der Veränderung und Eskalation, [...] oder wenn das Falsche und Böse – Gewalt, als notwendiges Mittel, rechtfertigend legitimieren – scheint der Irrtum das Richtige zu tun? Der einzelne Mensch hat einen Knall und viele Knallkörper lieben ihr eigenes Feuerwerk am geistigen Firmament. Moral ist Business, Logik mutiert zur Willkür, [...] und der Sinn kennt keine kontroversen Sichtweisen oder gegenstandslose Platzhalter. »Würde« ist deklinierbar, käuflich und beeinflussbar: Die Würde würde schon, wenn sie könnte.
Wäre ich reich, müsste ich, könnte ich oder hätte ich schon viel mehr? Wenn zudem das Wörtchen »wenn« nicht wäre und der Konjunktiv eine Tatsache, würde der Indikativ nicht als Modus der Wirklichkeit punkten. Die Möglichkeitsform ist wie ein „Swingstate“ lediglich eine theoretisch denkbare, wahrscheinliche oder unwahrscheinliche Variante der Kreativität und Realität. Die Annahme und Vermutung wird entsprechend als Beleg missbraucht, Meinungen und Thesen werden so zu Fakten. Würden sich also alle Menschen an die Rechte und ihre Pflichten halten, müssten Menschen nicht auf die Menschenrechte hinweisen oder wäre die eine, spezielle Variante, die einzig notwendige und hinreichende, beweisbare Funktion, die immer zum gleichen Ergebnis kommt. Doch der Konjunktiv ist eben kein Indikativ, Meinung nicht automatisch verallgemeinerbar und die »Würde« bleibt antastbar – eine Möglichkeit, nicht mehr. Leider. Was würde man nicht alles tun, um das zu ändern?





