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NewsBlog _ Rubrik: UNIQ Designbüros

Information vom 24. September 2018

Es gibt keine Farben

Farbpsychologie

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Die gesamte Welt scheint farbig zu sein. Nur in der Nacht sind alle "Katzen grau", sagt ein Sprichwort. Ursprünglich basiert diese Weisheit auf der Tatsache, dass Mäuse bei Dunkelheit ihren Feind nicht gut erkennen und Katzen somit erfolgreicher jagen können. Verlieren Räume ihre Farbpracht bei sehr wenig Licht oder sogar herrschender Dunkelheit?

Licht besteht aus Wellen
Während ein Porsche sehr schnell ist, eine Rakete rasend sowie die "Schallgeschwindigkeit" und Mach 3 Mauern durchbrechen kann, hat bereits Einstein mit dem Wert der Lichtgeschwindigkeit in Höhe von rund 300.000 km pro Sekunde gerechnet. Seit 1983 wird die Längeneinheit Meter als diejenige Strecke definiert, die das Licht im Vakuum in 1/299792458 Sekunden zurücklegt, also deutlich kürzer, als ein Wimpernschlag dauert. Die Zeit, die ein Lichtstrahl von der Erde bis zum Mond benötigt, beträgt demnach ca. 1,3 Sekunden.

Farbwahrnehmung
Die Fähigkeit des Auges beruht darauf, dass Unterschiede der spektralen Zusammensetzung des Lichts wahrgenommen werden. Die unterschiedlichen Rezeptortypen des Auges sind für bestimmte Bereiche des Lichtspektrums empfindlich. Die resultierenden Erregungsmuster der Rezeptorzellen bilden die Grundlage und führen letztendlich, nach einer komplexen Interpretation in der Netzhaut und im Gehirn, zum persönlichen Farbempfinden. Diese Farben werden gelernt. Unterschiedliche spektrale Zusammensetzungen des Farbreizes können jedoch zur gleichen Farbwahrnehmung führen. Allein durch die persönlich wahrgenommene Farbe kann somit nicht verbindlich auf die Zusammensetzung eines Farbreizes geschlossen werden (z.B. Rot-Grün-Sehschwäche). Ausschließlich Reize durch monochromatische Wellen sind charakterisierbar. Unsere Augen sehen nichts, sondern sind letztendlich Mittel zum Zweck, damit das Gehirn die jeweiligen Wellenlängen richtig interpretieren kann.

Fledermäuse sehen Schall
Der von Menschen sichtbare Bereich des elektromagnetischen Spektrums des Lichts wird als Spektralfarbe wahrgenommen und beginnt etwa bei 380 nm und endet bei ca. 780 nm. UV-Strahlungen werden von Menschen nicht mehr als sichtbare Wellen interpretiert. Bienen können diesen Bereich wahrnehmen. Auch das ebenfalls angrenzende "unsichtbare" Spektrum des Ultraschalls, Ultraviolett- oder Infrarot-Lichts dient Fledermäusen als Orientierungshilfe. Die Lautstärke der Kommunikation kann bis zu 140 Dezibel erreichen, also der Lautstärke eines Gewehrschusses. Diese Wellen sind jedoch in der Regel für Menschen mit Frequenzen von rund 200 kHz nicht hörbar (Menschen hören Töne zwischen 16 Hz bis 18 kHz). Fangschreckenkrebse verfügen beispielsweise über acht verschiedene Rezeptoren im sichtbaren und vier im Ultraviolett-Bereich.

Stäbchen und Zapfen
Die visuellen Rezeptoren des Menschen bestehen aus sehr empfindlichen Stäbchen (Helligkeit) und Zapfen (Farbsehen), die in drei Typen mit jeweils unterschiedlichen spektralen Empfindlichkeiten und Farbvalenzen (S-, M- und L-Zapfen) eingeteilt werden. Die Absorbtionskurven müssen von mindestens zwei Typen aufgenommen und durch neuronale Weiterverarbeitungsprinzipien der Erregungsmuster verarbeitet werden. Die Zapfendichte ist in der Mitte der Netzhaut am größten. Am Rand des Gesichtsfeldes sind kaum noch Zapfen vorhanden, dafür mehr Stäbchen. Viele Sterne kann der Mensch nachts nur sehen, wenn er "unscharf vorbeiblickt", sie nicht fokussiert und somit auch auf den Farbeindruck verzichtet. Grundsätzlich ist eine Lichtdichte von mindestens 0,1 cd/cm² notwendig. Unterhalb dieser Barriere sind ausschließlich Helligkeitsunterschiede durch die Stäbchen-Rezeptoren wahrnehmbar. Schwarz und Weiß sind im Rahmen der optischen Wahrnehmung und additiven Farben keine Farben, sondern Helligkeitszustände.

Farbenlehre
Die Ordnungssysteme von Farben werden im Rahmen der Farbenlehre und die Messung in der Farbmetrik beschrieben. Spätestens mit der wahrnehmbaren Darstellung von Farbreizen auf Bildschirmen, bei Dia-Trägermaterialien oder im Original spielt die Funktion des Delta-E-Farbraumes (Farbabstand) bei der RGB-, LAB- oder CMYK-Bertrachtung, der subtraktiven Farbwelt (Kunst, Druck, Proof, Medienstandards) oder des Einflusses durch Alterungsprozesse, Trägermaterialien und "Sichtweisen" eine wesentliche Rolle. Selbst die Sehgewohnheiten und die spezielle Effizienzsteigerungen der Polarbevölkerung, Wald-, Wasser- und Küstenbewohner oder Indianer im Dschungel machen die unterschiedlichen Rezeptionsqualitäten, die Unterscheidungsvielfalt und Präzision der Wahrnehmung deutlich. Ich sehe immer das, was du nicht siehst. Jede Wahrnehmung ist subjektiv und einzigartig.

Synästhesie und Psychologie
Die emotionale und individuelle Belegung der erlernten Interpretation eingehender Farbreize und deren Wirkung, wird auch durch Erfahrung, Wissen oder Informationen beeinflusst. Optische Täuschung oder die klassische Blau/Gelb- bzw. Gold/Schwarz-Annahme (man sieht, was man sehen will), das Bewerten durch Lieblingsfarben, Konditionierung (selektive Wahrnehmung), die Farbpsychologie (z.B. Blau als rationale, saubere, Rot als aktive, emotionale oder Türkis als kalte Farbe zu betrachten) oder auch die Synästhesie haben Wirkung, werden zugeordnet und definieren auch Nähe und Dimension, vorne und hinten. Die Sinnesverschmelzung wird durch die Farbgebung aus ein und dem selben Objekt (z.B. einem Apfel), süß oder sauer, jung oder reif, attraktiv, faul oder abstrakt, abgeleitet und erzeugt. Alle Sinne erhalten so eine zusätzliche Information, die unser menschliches Wahrnehmungsverhalten stimuliert und die Erinnerungen prägt. Das ist der Grund, weshalb Farben, Formen, Gerüche, Gefühle oder Geräusche automatisch bewertet werden und bei uns z.B. auch eine psychologische Reaktion auslösen können. Das jeweilige "Wohlbefinden" reagiert demnach unterschiedlich.

Fazit
Es gibt keine Farben, sondern nur eine entsprechende Farbwahrnehmung und Interpretation. Das künstliche oder natürliche Sonnenlicht reflektiert auf Oberflächen, erzeugt Wellen, durchdringt die Augen, Zapfen und Stäbchen und lässt – vom Gehirn interpretiert – ein Objekt in einem bestimmten Licht erscheinen, das als persönliche Wahrheit entsprechend wirkt. Es existieren messbar 516 nm, aber Pantone 314, HKS 12, RAL 1234 oder ein festgelegter Farbwert sind immer nur in den "Augen des Betrachters" ein persönlicher Eindruck von der Realität.

Zitat des Tages

„Die Gelegenheit, auf die wir warten, ist meist schon da.”

Paul Mommertz
Bemerkung der Redaktion

Manchmal sieht man eben den Wald vor lauter Bäumen nicht. Man muss nicht immer in die Ferne schweifen ...

Schrift des Tages

Liam

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Bild des Tages

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