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NewsBlog _ Rubrik: Kommunikation

Information vom 19. Juli 2021

Kapiert?

Akzeptieren und tolerieren

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Kommunikation dient als fehlerfreier Dialog zur Übermittlung einer Information, die möglichst störungsfrei und unverfälscht vom Sender an den Empfänger übertragen werden soll. Ob Gespräch, Telefonat, Stammtisch, Gartenzaungespräch [...] oder Chat für mehrere Teilnehmer oder E-Mails, WhatsApp, Anzeigen oder Post, die ihre eigene Sichtweise als einseitige Kommunikation verbreiten, ist der Austausch mit anderen Menschen unverzichtbar.

In jedem Fall ist für die Qualität und das Erreichen des Ziels die kommunikative Schnittmenge wesentlich und dass der Empfänger auch genau das versteht, was der Sender gemeint und beabsichtigt hat. Mit der heutigen Definition demokratischer Prozesse und Meinungsfreiheit scheint es aber zunehmend immer weniger wichtig zu sein, was der Sender zu sagen hat und auch nicht, was der Empfänger tatsächlich versteht. In den Neuen Medien ist dieser Verfall unserer Kommunikations-Kultur häufig sichtbar. Man hört nicht mehr zu um Dinge einwandfrei zu verstehen, sondern um, unabhängig von der ursprünglichen Botschaft, zu kommentieren und die eigene Position einzubringen, die wiederum meist nur ein Abklatsch und die Reaktion durch eine fremde Meinung ist. Die Bezugnahme und der Kommentar zu einem Post verraten in der Regel kaum mehr etwas über die ursprüngliche Aussage. Man triggert keine entsprechende Meinung oder bezugnehmende Stellungnahme mehr, sondern provoziert lediglich ein nachfolgendes und zielloses Reagieren. Die Relevanz geht verloren und der Inhalt muss so auch nicht mehr »kapiert« werden.

Die Push- und Pull-Strategien der Vergangenheit basieren zunehmend auf der selbstherrlichen, göttlichen Singularität der individuellen Persönlichkeiten, der Penetranz, der Glaubwürdigkeit, der Lautstärke bzw. Marktdurchdringung und Akzeptanz fremder Reizmuster. »Scheiß egal! Hauptsache erledigt!«. Derzeit amüsieren wir uns gemäß Neil Postman nicht nur medial zu Tode, sondern tragen selbst zum Suizid bei, ohne wissen zu wollen, an was wir eigentlich gestorben sind. Wir machen mit und waren irgendwie beteiligt. Monty Python hat dies im »Sinn des Lebens« sehr treffend mit dem Besuch des Todes und der »Lachsschaumspeise« dargestellt: „Ihr redet und redet …“.

Analysiert man die Prozesse genauer, stellt man häufig fest, dass weniger die Akzeptanz, sondern Duldung und Toleranz zum Handeln geführt haben. Unsere heutige Konsumgesellschaft nimmt zur Kenntnis und kann es sich leisten Dinge zu tun, ohne sich zu identifizieren, den Sinn einer Kommunikation zu erkennen oder sich tatsächlich die Notwendigkeit des Besitzes eines Objekts gut überlegt zu haben. Nicht die Motivation und Begeisterung ergeben eine Kommunikation und definieren die gemeinsamen Regeln, sondern der Erfolg, die Möglichkeit und die Machbarkeit, die sich darstellen lässt. Exemplarisch:

Reglementierung und Kommunikation durch Verbote und Einschränkungen sind Usus. Der Sinn und das Ziel einer Maßnahme schrammen jedoch regelmäßig an der Realität vorbei. Der aktuelle Disput, Wahl- und Machtkampf zwischen konservativen Kräften der CDU/CSU und den Grünen (aber auch Dialoge anderer Parteien) verdeutlichen dies eindrucksvoll. Die Interessenkonflikte, Verbote, Wege [...] und geistige Diktatur lösen keine Probleme und Aufgaben, sondern vertreten lediglich unterschiedliche Sichtweisen. Das Dilemma besteht aus Paradoxien, Widersprüchen, einseitigen Vorgehensweisen, gegenseitigen Schuldzuweisungen, teilweise mangelnder Relevanz und regionaler Konditionierungen, die global sehr selten eine Lösung bieten. Verbieten wir das Leben, können wir nicht sterben. Sind wir unsterblich, haben wir nicht am Leben teilgenommen.

Ebenso sind Absichtserklärungen, Hoffnung, Glaube oder der Versuch regional die Welt zu retten, tolerabel, aber nicht akzeptabel. Ratzfatz befindet man sich auch in einem rechten oder linken Lager, deren Opposition und anklagender Zeigefinger polarisierend ebenfalls jeglichen Dialog vernichten. Was also bleibt, als eine unbefriedigende Kommunikation und politisches Kreuzfeuer mit Änderungen, meist ohne Verbesserungen oder Lösungen, die zudem kein Mensch kapiert? Unsere Entscheidungen oder Wahlen servieren uns Quoten, die nicht Richtig oder Falsch, Sinn oder Unsinn, sondern Mehrheiten demokratisch festlegen (und sich immer weiter vom Prinzip der Demokratie entfernen). Wollen wir eine Demokratie durch eine Diktatur erzwingen? Dabei wäre eine zielführende Kommunikation gerade heute trotz aller Komplexität möglich.

Kommunikation dient der Information und würde auch bereichern, wenn Fakten richtig interpretiert werden und wir Tatsachen als Orientierungswert nutzen könnten. Können Sie sich an den anfänglichen Streit und kontroverse Diskussionen über Wikis, Brockhaus und Fachbücher erinnern? Mit den Fake News, Behauptungen, Meinungen, Behauptungen, Kommentaren [...] oder dem Grundrecht der freien Meinung haben wir uns jedoch zunehmend davon entfernt und die Diskussionen sind ebenfalls fast vollständig verschwunden. Ferdinand von Schirach appellierte mit seinem inspirierenden Plädoyer zurecht, im Rahmen seiner neuen Menschen- und Grundrechte in Europa, an beispielsweise das Recht auf »Wahrheit« [Artikel 4]. Labern Sie also nicht, sondern sagen Sie immer das Richtige und Wahre.

Sozialkompetenz, Gerechtigkeit, kollektive Intelligenz, Freiheit, Umwelt- und Klimaschutz [...] sind aber keine festgeschriebenen, regionalen Programme und auch keine PR-Kampagnen oder eine Kommunikationsstrategie einer speziellen Partei, sondern bedienen eine globale Metaebene, die alle Menschen betrifft.

Diese Kommunikation schafft eine Akzeptanz, die man nicht nur zur Kenntnis nehmen oder tolerieren sollte, sondern selbst mit konträrer Meinung, anderer Einstellung oder widersprüchlichen Interessen befolgen könnte, ohne sich gemaßregelt oder eingeschränkt zu fühlen. Liebe und Loyalität begeistern und befreien – überall auf der Welt.

Zitat des Tages

„Es nutzt nichts, einen alten Menschen über eine befahrene Straße zu führen, wenn er gar nicht zur anderen Seite gehen möchte.“

Stefan Strehl, Designer
Bemerkung der Redaktion

Ihr Weg führt nicht automatisch zu den Zielen der Anderen ;-)

Schrift des Tages

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