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NewsBlog _ Rubrik: Persönliches

Information vom 18. Oktober 2017

Lifecycling 3

Die Welt hat sich verändert

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… Eigentlich ist es kein Wunder, dass sich Menschen verheizt oder als Verlierer fühlen, radikal oder aus Protest die Anderen wählen, sich aus Wut für Unsinniges stark machen oder Denkzettel verteilen möchten. Protest ist eine Variante der Meinungsäußerung und eine Strategie, die nicht unbedingt der Überzeugung entsprechen muss. Ebenso unterstützt es sicher nicht das soziale Verständnis, wenn der Einzelne als Stimme weder gehört, noch registriert wird, scheinbar Nichts mehr zu sagen hat. Freiheit bedeutet auch, dass man zumindest das Gefühl hat, verstanden oder gehört zu werden. Ignoranz ist wie das Inhaftieren der emotionalen und rationalen Logik. Die Hemmschwellen sinken und bei geringem Erfolg steigt auch der Grad der Aggression. Eine gewisse Intelligenz, die jeder hat, führt dann zu Taktik, Verzweiflung oder Aktionismus. Auch hier stimmt: Der Weg ist das Ziel. Wenn man langfristig nicht ernst genommen wird, können kurzfristige Aktionen mentales Blut vergießen.

Wenn in einem Raum ein Mensch damit beginnt, immer lauter zu schreien und ihm die anderen folgen, dann versuchen Sie einmal ebenfalls akustisch wahr genommen zu werden. Ohne Führung und Klartext, der Bitte an alle, mit Vernunft und kollektiver Intelligenz gemeinsam wieder zur Ruhe zu kommen, macht es scheinbar kaum einen Sinn mitzumachen oder noch lauter zu sein, um wahrgenommen werden zu können. Diesen kulturellen Tinnitus erlebe ich leider seit Jahren. Die Welt wurde entsprechend auch tatsächlich lauter, hektischer, komplexer und unvernünftiger. Immer mehr hat man das Gefühl, dass "... die Summe der Dummheit der Menschen auf unserem Planeten gleich bleibt, während die Anzahlt der Weltbevölkerung zunimmt." (frei nach Urban Priol – Neues aus der Anstalt vom 17.10.2017). Ein Wahnsinn?

Was sich zudem verändert hat, ist die Tendenz zum Verdrängungs- oder Vernichtungswettbewerb. Systeme der Ohnmacht sind weniger das Übel selbst als die Tatsache, dass das Übel überhaupt möglich ist. Sicher gab es derartige Probleme schon immer, aber der Hebel und damit der mögliche Schaden sind heute größer. Haben Menschen früher sehr regional eingeschränkt Angst verbreiten oder Risiken produzieren können, besteht in der Folgezeit das Potential, die gesamte Erde zu vernichten. Und damit spielt der einzelne Mensch und denkt sich: "Weshalb nicht gleich den Worst case ansteuern? Mehr geht nicht." Beide Varianten bestehen noch heute und während man einerseits gegen ein verbales und militärisches Wettrüsten ist, wird die Zerstörungskraft erhöht. Der "Kalte Krieg" dient nicht nur mehr der Abschreckung, sondern Referenzen lassen entsprechende Vermutungen hautnah erleben. Das ist auch der Grund, weshalb nicht konkrete Zielgruppen oder Personen, sondern die Willkür jeden Einzelnen treffen könnte. Nicht der Sinn und das Ziel, sondern die Möglichkeiten treiben die Protagonisten und Demagogen an, Unfrieden zu stiften.

Die zunehmende Gewaltbereitschaft, die Trolle der Sportterroristen, die Trittbrettfahrer, die Anschläge, die weltweiten Probleme, Angst, Ausschreitungen, Bürokratie, ABM, die mangelnden Vorbilder, die ausschließliche Ausrichtung an finanzielle und wirtschaftliche Prinzipien mit Gewinnorientierung, der fehlende Sinn, kaum mehr Feingeister, Verdrängungswettbewerb, das Suchen und Attackieren von Schwächeren, Schuldzuweisungen, kollektives Versagen, das am Thema vorbei Diskutieren, das Ablenken, das Funktionieren, die Prozessoptimierung durch reine Effizienz- und Produktivitätssteigerung (egal zu welchen Kosten), kein ganzheitliches oder nachhaltiges Denken, wenn Denken überhaupt noch berücksichtigt wird. Der Mensch kann weder wie computergesteuert, fehlerfrei oder grenzenlos seine Leistung steigern, noch ohne Honorar und Wertschätzung leben oder ausnahmslos drittgesteuert, wie Lemminge, einen Job erledigen. Söldner bekommen zumindest Geld für ihr Handeln. Doch wo bleibt der menschliche Balsam im defizitären Ehrenamt des verlustgesteuerten Denkens? Als Systemsieger ist es zudem mehrfach bitter, den Geschmack der Verlierer verabreicht zu bekommen oder mit Finten und Aktionen der "Kleinen und Dummen" aber Mächtigen konfrontiert zu werden. Ist es nicht eine einfache Weisheit und Lebensphilosophie, dass Menschenkinder, die sich nicht mehr verbal durchsetzen können, handgreiflich und laut werden? Versucht man daher heranwachsende Unerfahrene, die z.B. über weniger Eloquenz oder andere verbale Mittel verfügen, sachlich und argumentativ zu überzeugen und mit Belegen zu demontieren? Wie missioniert man schonend und fair einen geistig Armen?

Unsere globale Entwicklung und Beschleunigung kollidiert gelegentlich schon bei dem persönlichen Versuch zu chillen und zu entschleunigen, an der grenzenlosen Bereitschaft zu arbeiten ohne zu genießen, zu hetzen ohne Zwischenstopps einzulegen oder zu reflektieren […] bzw. überhaupt nicht dem Wesen und der ursprünglich angeborenen Kultur des Menschen entsprechen zu können und als Individuum logischer Weise frustriert zurück zu bleiben. Machtdurchsetzung und Marktdurchdringung werden immer Widerstände verursachen. Das unterliegt nicht nur dem Wettbewerb, sondern auch der natürlichen Gesetzmäßigkeit. Je mehr Dummheit wir zudem bei Erwachsenen zulassen bzw. je weniger wir frühzeitig in deren Bildung investiert haben, umso unlogischer, mächtiger und gnadenloser kann deren Gewaltverbrechen zuschlagen und irreversible Defizite verursachen. Sadisten, Terroristen, Killer […] oder Diktatoren kommen nicht so auf die Welt. Die Einflußnahme wäre durchaus frühzeitig möglich. Erst die Erziehung und Entwicklung macht eine Viertklassigkeit möglich. Das Problem ist demnach nicht das Ergebnis, sondern der Weg dorthin. Diesen Weg regeln wir, können als Vorbilder dienen, Meinungen beeinflussen oder zum "Weltfrieden" beitragen. Wir sind ein Teil des Ganzen und können "das Gute" vertreten, widersprechen, begeistern, Verantwortung übernehmen oder zum Nachdenken anregen.

Die Menschheit benötigt zudem Ruhephasen, Spaß und Motivation, um Leistung oder sogar Höchstleistung möglich zu machen. Man kann weder Liebe, noch Gerechtigkeit, noch Freundschaft oder Sozialkompetenz erzwingen, sicher aber dazu beitragen. Der Einzelne ist vielleicht nicht dazu in der Lage, immer das Richtige zu tun, sollte aber in der scheinbaren Bedeutungslosigkeit jedoch Aufmerksamkeit erhalten, Zeichen setzen und Orientierungswert sein. Nutzen wir dieses Potential und die natürliche, emotionale Verbundenheit, menschliche Nähe und die Kraft der Mutter (die es immer gibt!), die Kraft der Gefühle und menschlichen Schwächen positiv. Wir kennen leider auch die Namen der Tyrannen, Diktatoren […] Monarchen besser, als die der Menschen, die nachweislich Gutes getan haben. Mit der medialen Quotengeilheit geben wir den Breiviks, Zschäpes oder radikalen Kräften der Welt natürlich eine Plattform für ihr Unwesen, auf der sie sich entfalten können. Die Penetranz und ständige Darstellung lässt zudem das Banale wichtig erscheinen. Wir kritisieren, bemängeln oder formulieren auch in den sozialen Medien gerne und lange den Disput, widersprechen, klagen an und hetzen, zögern aber zu loben und demütig und dankbar zu liken. Trotzdem sollten Sie immer richtig und vorbildlich agieren und reagieren.

Empfehlungen werden außerdem meist als Werbung gedeutet. Es scheint leider auch angeboren zu sein, dass der Mensch lieber einen Wettkampf gewinnt, weil der Gegner besiegt wurde. Nicht der Beste überzeugt, sondern der Gegner verliert. Der Mensch entwickelt weniger Pro-Aktivität, als Anti-Kräfte. Wir nutzen Lücken, suchen Schlupflöcher, entwickeln kreative Konzepte um Problemen auszuweichen und freuen uns beispielsweise nicht, dass ein Geschäftsjahr außerordentlich gut war und wir viele Steuern zahlen durften. Man könnte stolz sein, als Starker einem Schwachen (wie in einer Familie) helfen zu können und organisieren uns statt dessen in der Gemeinschaft Gleichgesinnter – ggf. auch der Radikalen, der Systemverlierer, der Benachteiligten, der Opfer und ungerecht Behandelten. Egal, ob dieses Verhalten angeboren, erlernt oder anerzogen ist: Streben Sie immer danach nicht nur Systemgewinner zu sein, sondern auch nach dem Sinn, der Nachhaltigkeit, der Logik, den Kausalitäten und natürlich dem Spaß und der Lebensqualität zu suchen.

…morgen geht's weiter!

Zitat des Tages

„Wenn du erfolgreich sein willst, musst du eine Regel beachten: Belüge dich niemals selbst.”

Paolo Coelho
Bemerkung der Redaktion

Das betrifft alle Lebensbereiche: Man kann nicht erfolgreich sein, wenn man immer nur Kompromisse eingeht, verzichtet, selbstlos ist oder die Wege Dritter befolgt, glaubt und hofft, dass Andere recht haben.

Schrift des Tages

True-Sketch

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Bild des Tages

Sonderzug nach B.
Fragen? Rufen Sie an: 0911 - 6 89 77 89

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