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NewsBlog _ Rubrik: Politik + Finanzen

Information vom 03. Juli 2023

Rente und Mittelstand

Designer: Quo vadis?

Rente und Mittelstand

Gemäß einer Statistik müssten nach Bildungsstand und Abschluss Designer mit Diplom oder Master-Hochschul-Abschluss die zweitbesten Honorare erhalten, nach Promovierten bzw. Doktoren oder habilitierten Professoren. Doch die Realität zeichnet von den allermeisten Soloselbstständigen ein völlig anderes Bild. Keine kreative Spezies der Gattung Arbeiter bietet entsprechende Szenarien, die kaum Familienplanungen, Luxusgüter, Weiterbildungen „einfach so“ [...] oder eine robuste, stabile, sichere Altersvorsorge möglich machen. Woran liegt das und wohin geht heute und in Zukunft die Reise der Designer? Zum Tempel der spirituellen Elite auf dem Jakobsweg der Entschleunigung und Belastungsfähigkeit? Aus eigener Erfahrung würde ich gerade hier Vieles ändern:

Einheitsrente, ohne Ausnahmen
Zuerst würde ich, unabhängig von allen komplexen Varianten der Eigenverantwortung, für alle Menschen eine Einheitsrente und Grundsicherung im Alter verpflichtend und ausnahmslos vorschreiben. Dazu würden Angestellte und Selbstständige ebenso gehören, wie Nicht-Berufstätige, Geringverdiener, [...] oder Beamte. Das Gehalt finanziert den Alltag bis zum Renteneintrittsalter und die Rente sollte unabhängig davon den „Ruhestand“ würdig möglich machen. Es gäbe weder Obersätze, Freistellungen oder sonstige Ausnahmen. Wer privat und zusätzlich einen oder mehrere goldene Rubel auf die hohe Kante legen, ein Depot führen oder in eine selbst bewohnte Immobilien investieren möchte oder kann, darf dies auch weiterhin gerne tun. Dadurch erhöhen sich automatisch Komfort und Liquidität im Alter.

Korrelation
Das Renteneintrittsalter gehört zudem zumindest europaweit gleich geregelt. Natürlich klingt es im Sinne der Finanzierbarkeit sinnvoll, wenn der Zeitpunkt und die Verfügbarkeit der Rente an z.B. Lebenserwartung, Inflation, regionale Gegebenheiten, [...] oder Bonität gekoppelt werden. Doch auch dieser Schein trügt, da ein Mensch, der körperlich tätig ist und physisch stark belastet wird, definitiv kürzer als der Rest der Erwerbstätigen aktiv bleiben kann. Zudem sollten wir berücksichtigen, dass Besserverdiener, Reiche und die Vermögenselite in der Regel auch länger lebt, also länger finanziell profitieren kann. Über die ggf. Witwenrente könnte wir uns an anderer Stelle umfassend Gedanken machen.

Besteuerung und Aktivrente
Die sog. Aktivrente beschreibt die Möglichkeit, auch als Rentenempfänger zumindest in Teilzeit „aktiv zuverdienen“ zu können. Erfolgt dies steuerfrei, würden nicht nur die Besserverdiener, meist Akademiker, dann steuerfrei Brutto gleich Netto erleben, sondern die aus welchem Grund auch immer Inaktiven bestraft werden und der Staat leer ausgehen. Ich denke, man könnte das Problem mit einem höheren Freibetrag relativ einfach regeln.

Generationenvertrag?
Den Generationenvertrag gibt es nicht mehr und vermutlich wird die heutige junge, kreative, und leistungsstarke Generation gar keine Rente mehr erhalten? Bezahlen können die Jungen die Renten von inzwischen rund 50% Rentnern sowieso nicht mehr. Erbschaft? Vermögenssteuer? Umverteilung? Das kann nicht der richtige Weg sein. Sicher kann man Kapital nur dort bekommen, wo es ist. Das wusste schon Robin Hood. Trotzdem dürfen wir in Deutschland nicht alle Arbeitsplätze, Motivation, Unternehmergeist oder Wohlstand erzwingen wollen, sondern sollten endlich anfangen, Potentiale zu erkennen und ohne Subventionen und Geschenke diese zu unterstützen. Würden beispielsweise internationale Konzerne und nationale KMUs gleich besteuert und zumindest die Kosten darstellbarer realisiert werden, könnten auch nachkommende Generationen den Wettbewerb clever, smart und intelligent besser meistern.

Progression?
Ich sage: Nein. Alleien die Undurchschaubarkeit, die Komplexität, Steuergruppen, Ausnahmen, Eingangssteuersatz, Reichensteuer, Körperschaftssteuer, Kapitalertragssteuer [...] oder der Spitzensteuersatz beweisen, dass die Kunst erfolgreich, kreativ und steueroptimiert zu handeln attraktiv erscheint. Dabei sollten alle Beteiligten gleich behandelt werden und auch alle Vorteile entsprechend nutzen können. Gleichzeitig klafft jedoch die monetäre Schere immer weiter auseinander, der Mittelstand wurde/wird abgeschafft und das normale Leben muss man sich selbst in Deutschland als Doppelverdiener inzwischen strategisch leisten können. Es besteht ein Un-Sinn, der einen Weg als Ziel in die falsche Richtung vorgibt. Subventionen klingen vorteilhaft für Bedürftige? In der Realität bedeutet aber auch ein Spitzensteuer- oder Grenzsteuersatz von 42%, dass – unabhängig von allen die Steuer reduzierenden Maßnahmen – DINKs, die 62.810,00 x 2 = 125.620,00 Euro verdienen, nicht 42% Steuern zahlen, sondern durchschnittlich nur rund 29%. Auch 50 % Spitzensteuersatz würden daran nicht viel ändern. Weshalb gibt es aber überhaupt einen Eingangs- und Grenzsteuersatz oder eine Reichensteuer? Wie viel darf heute ein Alleinstehender verdienen, um 29% EkSt. zahlen zu müssen und kann er als Mittelstand, mit Perspektive im Durchschnitt sich so ein eigenes Eigenheim leisten und finanzieren? Welche Rente ergibt sich nach 45 Jahren Arbeit? 520,-Euro-Kräfte? Mindestlohn? Wir befinden uns auf dem Holzweg und unterstützen lediglich das Privileg des Kapitals – nicht des Komforts oder Vermögens. Die Psychologie der Politik und Wirtschaft schaffen so einerseits eine frustrierte Elite, die keine Lust mehr hat unternehmerisch tätig zu werden und andererseits eine breite Masse, die an Leistungsfähigkeit, -bereitschaft, Motivation und Innovationskraft verliert. Alle verlieren.

Mittelstand und Familienunternehmen
Der Schein trügt und lenkt vom Wesentlichen ab. Immer neue Steuer- und Rentenkonzepte versuchen logisch und folgerichtig, mathematisch und dynamisch zu überzeugen. Absolut betrachtet geht es dem Bundesdeutschen seit Jahrzehnten immer besser und die „Gute alte Zeit“ ist Geschichte. Trotzdem: Die Realität und im Vergleich befinden wir uns aber auf einer Abwärtsspirale, die nicht nur der Arbeitsmarkt deutlich skizziert. Was, wenn in 20 Jahren eh nur noch 10–15% der Arbeitsplätze persönliche Kaufkraft generieren? Kann man unsere Heimat mit dem Kapitalismus anderer Länder direkt vergleichen? Ich es nicht ein Privileg und Zeichen der Stabilität „teuerer und unwirtschaftlich“ sein zu können und sich Dinge und auch „Fehler“ bewusst leisten zu können? Wie also stärken wir den Mittelstand und schließen die Schere wieder? Fakt: Dazu benötigen wir Kapital, das man investieren, gezielt einsetzen und nachhaltig „säen und einpflanzen“ kann. Denkt man nicht prozess- und zielorientiert zugleich, wird man immer nur Löcher stopfen und hinterlässt überall dort ein Delta, wo man selbst nicht sitzt. Probleme werden outgesourct. Beispielsweise als Weltmarktführer sollte man diesen Status selbst dann behalten, wenn großzügige Übernahmeangebote locken oder irgendwo billiger produziert wird. Das haben Politik und Unternehmen gemeinsam zu verantworten.

Wenn wir also die internationalen Konzerne, Kapitalerträge, Vermögenszuwachs, Renditen, monetäres Wachstum, Körperschaftssteuer [...] und sonstige Quellen vor Ort mit einheitlich beispielsweise 25% Steuer belasten würden – vom ersten bis zum Milliardsten, zu versteuernden Euro –, ganz ohne Subventionen oder Progression, dann ließen sich sicher alle Ziele, Wohlstand, Stabilität, Mittelstand, Rente [...] und Gleichberechtigung bzw. Gerechtigkeit problemlos anstreben. Der Weg ist das Ziel und es wird Zeit endlich damit zu beginnen, bevor unsere Volkswirtschaft in einem Wettbewerb, den man nicht gewinnen kann und will, letztendlich nur unter ferner Liefen teilnehmen wird. Wer das blinde, ungebremste Wachstum, Verdrängungswettbewerb oder schädlichen Kapitalismus unterstützt, kann keine Vorbildfunktion übernehmen.

Wir müssen anstreben, dass auch die Kreativen, die Innovativen, die Sinn-Suchenden, die Nachhaltigen, die Entdecker, die Wissenschaftler, die Denker, die Problemlöser [...] und auch Umweltschützer und Designer die entsprechende Wertsachätzung finden, ohne ständig positive Rekord-Bilanzen und Bonitäten vorweisen zu müssen. Es wäre für alle angenehmer, komfortabler und schöner. Nur ein monetärer und ein geistiger Reichtum ermöglichen einen „Jakobsweg“ der Erfüllung, der dem Sinn folgt und nicht täglich durch Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen, Wachstum und Stress die Bevölkerung missioniert und zum Funktionieren in einem absurden System zwingt.

Egoismus sollte nicht diktatorisch der Macht folgen, eigene Interessen zum Nachteil Dritter, die in der Überzahl sind, konsequent durchzusetzen, sondern deren Potentiale zu entfalten, deren Probleme zu lösen und im Ergebnis selbst zu profitieren. Selbst das prozentual geringere, eigene Wachstum kann absolut gesehen deutlich höher sein, als dies „Kleine“ bilanzieren können. Ein Weg über Sozialkompetenz und den Erfolg Anderer ist definitiv sinnvoller.

Zitat des Tages

„…"Ich bin dann mal weg!" muss nicht unbedingt ein kollegialer Gruß vor einem Wochenende, Urlaub oder Jakobsweg der Erkenntnis sein.“

Stefan Strehl. Designer
Bemerkung der Redaktion

Manchmal genügt es schon, wenn der Junge nur an die frische Luft geht ;-)

Schrift des Tages

Debby

Zu bekommen bei www.befonts.com.

Bild des Tages

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